Episode 30: Sherlock Holmes und die explodierende Toilettenkabine

Shownotes

Eine filmreife Explosion bringt Nadja Innermann und Dr. Henning Abraham in der 30. Folge von „Geschichten aus dem Arbeitsrecht“ - wie könnte es anders sein - ins Rheinland.

Üble Gerüche in einem Supermarkt und lebensgefährliche Papierkügelchen bilden die Basis der Geschichte, in deren Verlauf Arbeitsrichter:innen detektivisch tätig werden. Zu klären ist dieses Mal nicht die Rechtmäßigkeit einer Kündigung, sondern eine Schmerzensgeldforderung zwischen Kollegen.

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00:00:03:

00:00:04: Hallo Henning und hallo liebe Zuhörerinnen!

00:00:07: Wir begrüßen euch ganz herzlich zur dreißigsten Folge von Geschichten aus dem Arbeitsrecht, unserem kleinen aber feinen Podcast mit witzigen verrückten lehrreichen und außergewöhnlichen Geschichten.

00:00:20: Und heute erwartet Euch mal wieder ein skurriler Fall in dem es unter anderem um üble Gerüche im Supermarkt, um lebensgefährliche Papierkügelchen.

00:00:30: Inhaltlich dreht es sich heute immer ausnahmesweise nicht um eine Kündigung.

00:00:34: Wir schauen uns an, welche detektivischen Fähigkeiten ArbeitsrichterInnen teilweise bei der Urteilsfindung so brauchen und unter welchen Umständen Arbeitnehmerinnen von KollegInnen Schmerzensgeld verlangen können.

00:00:46: Ja, Henning!

00:00:47: Würde ich sagen pack was oder?

00:00:48: Start mal nach unserer kleinen Pause wieder rein ins Podcast Game.

00:00:51: Bist du

00:00:55: ready?!

00:00:59: Geh davon aus und so können wir es ja dann vielleicht auch jetzt verkaufen, dass die kleine Pause, die wir eingelegt haben.

00:01:05: Wir einfach dafür gebraucht haben, dass du jetzt dieses wahnsinnige Intro diesen Wahnsinnigen teaser vorbereiten konntest an dem Du jetzt drei Monate lang gearbeitet hast.

00:01:14: Dafür jetzt die dreißigste Folge umso besser gehe ich voraus.

00:01:20: Ich hoffe erst werden sehen.

00:01:22: lassen wir uns von uns selbst überraschen.

00:01:24: aber Ja Die ein oder der andere marks bemerkt haben wir haben eine kleine Pause eingelegt.

00:01:29: Und ich habe die Pause unter anderem dafür genutzt, mal wieder ein paar arbeitsrechtliche Fachseminare zu besuchen und da habe ich einen interessanten Fakt gelernt den ich sehr gerne teilen möchte weil ich es einfach bemerkenswert finde und da geht's um das Sozialgesetzbuch.

00:01:45: Das ist ja in viele einzelne durchnummerierte Bücher unterteilt und sie haben alle einen bestimmten Regelungsbereich zum Beispiel die gesetzliche Unfallversicherung, die gesetze Krankenversicherung, Rentenversicherung.

00:01:57: Und Henning, weißt du wie viele Bücher das SGB insgesamt hat?

00:02:01: Boah, das ist eine gemeine Frage.

00:02:02: Ich habe keine echte Ahnung ich sag einfach mal zwölf!

00:02:09: Nja bist nah dran.

00:02:11: tatsächlich also... Das jüngste SGB, das letzte ist das SGB-IV.

00:02:15: Das ist auch noch gar nicht so alt.

00:02:17: es gibt seit Januar zwanzig vierundzwanzig also noch relativ neu.

00:02:22: Das regelt das soziale Entschädigungsrecht.

00:02:26: Wenn jemand Opfer von einer vorsätzlichen Gewalttat wird, dann hat dieses Opfer bzw.

00:02:32: sehr angehörige oder hinterbliebene unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf eine monetäre Entschätigung für gesundheitliche Schäden vom Staat.

00:02:41: Das alles ist also geregelt in diesem neuen SGB-IV.

00:02:44: Das fand ich jetzt schon mal ganz spannend, überhaupt mal zu wissen dass es sowas gibt.

00:02:48: das ist ja auch nicht unbedingt so ganz präsent und man hofft ja auch dass nichts ist was einmal betrifft aber vielleicht ja auch ganz interessant für die ein oder andere Zuhörerinnen zu erfahren dass es so etwas gibt.

00:03:01: Und jetzt nähern wir uns unserem interessanten Fakt nämlich Wir berprüfen jetzt mal deine Kenntnis im Zahlenraum von eins bis zwanzig.

00:03:09: Also

00:03:19: Das ist wie beim ICE.

00:03:21: Die Dreizehn wird ausgelassen, das ist wie bei dem ICE und wie in Hotels oder?

00:03:24: Ganz genau!

00:03:25: Man lässt es einfach weg, das bringt Unglück wenn ein Gesetzbuch die Nummer

00:03:29: dreizehn hat.

00:03:29: Ist das nicht verrückt?

00:03:30: Ist es nicht spannend?

00:03:31: also ich war total geflasht als ich das erfahren habe.

00:03:34: Es ist tatsächlich so auf des SGB zwölf folgt direkt SGB vierzehn Und der Grund dafür ist tatsächlich, dass die Zahl Dreizehn als Unglückszahl gilt.

00:03:44: Das geht ja so weit, dass manche Menschen da richtig Angst vor der Zahl haben und das hat wie so viele Ängste einen interessanten Fachbegriff.

00:03:52: Weißt du, wie man die Angst nennt?

00:03:54: Vor der Zahl Dreizehn?

00:03:56: Die Angst vor den Zahl Dreizehn nummerophobie!

00:04:01: Nicht schlecht, kommt tatsächlich aus dem Griechischen und es nennt sich Triskaidekaphobie.

00:04:06: Okay ja habe ich gewusst wollte ich nur nicht so angeben mit?

00:04:10: Nicht zu verwechseln!

00:04:11: Mit der Angst vor Freitag den dreizehnten.

00:04:13: die hatten einen eigenen Namen nämlich...

00:04:17: Ich kann dir leider nichts sagen was freitag auf eidgriechisch heißt sonst hätte ich's zusammen basteln können.

00:04:22: Paraske wie heißt das denke ich also Die angst heißt paraskavidekatriaphobi.

00:04:28: Ja genau sag ich doch.

00:04:34: Aber du hast natürlich den nagel auf dem kopf getroffen mit einer vermutung warum es keine dreizehn gibt.

00:04:39: Weißt du woher das kommt?

00:04:40: dass kommt daher.

00:04:41: da sind natürlich meine falsche antwort zu der anzahl der bücher als guter jurist sofort rechtfertigen musste und nachdem du gesagt hast das buch vierzehn ist noch gar nicht so alt habe ich gedacht okay dann ist doch eine super gute begründung wenn ich dann sagen kann und die drei zehn gibts bestimmt nicht wie eben im Flugzeug ja auch, die Reihe Dreizehn gibt es nicht und so weiter.

00:05:03: Und sofort eigentlich verrückt dass man sich da so nachrichtet das manche Leute Angst vor der Zeit Reizeln haben.

00:05:10: aber das erschien mir einfach eine plausible Begründung um dann sagen zu können Guck mal.

00:05:14: das letzte Mal dass ich mich mit den gesamten Büchern des sgb beschäftigt habe Das war vor zwanzig vierundzwanzig und da gab's halt noch zwölf.

00:05:21: deswegen ist das fast richtig was ich gesagt hab

00:05:25: Richtig gut gerettet.

00:05:26: also mein sieht du bist auf zack Birne läuft.

00:05:29: Das finde ich richtig gut.

00:05:31: Und ja, also ich fand es einfach eine total spannende Fekt auch mit diesen Airlines die keine Sitzreihe Nummer dreizehn haben.

00:05:38: Ich weiß nicht ist da die Idee irgendwie so das nur ein Sitzreih treizend irgendwo zwischen Mallorca und Hamburg aus dem Flugzeug fällt?

00:05:45: Die landen im Mittelmeer an alle anderen Landen eine Stunde später wohl behalten in Palma.

00:05:49: Es ist ja schon irgendwie bisschen bisschen verrückt.

00:05:52: Ja würde ich auch sagen aber wo man sich immer so beschwert jetzt in der ganzen Wognes dass auf so Particular Interessen Rücksicht genommen wird, muss man ja sagen das gibt's offenbar schon ganz schön lange.

00:06:05: Dass man irgendwie auf Leute rücksicht nimmt die Angst vor der Dreizehn haben kann ich irgendwie nicht wirklich teilen.

00:06:12: dieser Angst bin ich auch nicht traurig drum aber...

00:06:15: Ich wollte dich gerade fragen ob du auch betroffen bist von Triska IDK?

00:06:19: Nee,

00:06:19: nicht so wirklich.

00:06:20: also das halte ich dann doch eher für ein Aberglauben als für irgendwas was eine reelle Gefahr darstellt

00:06:29: Ja.

00:06:30: Also ich fand es einfach spannend zu erfahren, dass da tatsächlich der Gesetzgeber drauf Rücksicht genommen hat.

00:06:34: aber vielleicht liegt's auch an dem Inhalt vom SGB XIV weil man tatsächlich gesagt hat Man möchte jetzt Menschen die Opfer von Gewalttaten wurden nicht auch noch zusätzlich dadurch ein ungutes Gefühl geben das ihre Entschädigungsansprüche sich in einem gesetz regeln Dass die Zahl oder die zur Verdreize entträgt.

00:06:51: Ich glaube das war tatsächlich die Begründung Und es gab wohl auch Anregungen von Opferschutzverbänden, dass es ja bitte nicht sein könne.

00:06:59: Dass man dafür jetzt wirklich das SGB XIII heranziehen möchte und deshalb wurde die XIII übersprungen.

00:07:06: Okay, wirft die interessante Frage auf was sonst alles so in Paragraf XIII in den verschiedenen Gesetzen geregelt ist?

00:07:13: Ob man das dann nicht auch künftig auslassen sollte.

00:07:16: drin gibt's einfach keinen Paragraph XIII mehr sondern gehts dann direkt mit XIV weiter.

00:07:21: Mensch!

00:07:21: Das eröffnet ja... ganz neue Möglichkeiten.

00:07:24: Auch einfach in Gerichtsverhandlungen mal zu sagen, nee Paragraph XIII bringen wir nicht zur Anwendung!

00:07:29: Wir leiden alle gesammelt unter Triskaidekaphobie.

00:07:33: XIII können wir nicht anwenden und müssen mal mal gucken was da so drin steht.

00:07:36: vielleicht könnte man das auch zum Vorteil nutzen?

00:07:39: Ja auf jeden Fall... Ein innovativer Ansatz würde ich sagen, dann kann man auch Paragraf-III aus Verträgen künftig rausstreichen und so weiter.

00:07:49: Da gibt es bestimmt jede Menge Anwendungsfälle.

00:07:52: Man muss ja eigentlich nur jemanden treffen der das auch hat.

00:07:55: Ja?

00:07:55: Und dann ist man sich bestimmt auch schnell einig dass man sagt ohja okay nee das sehe ich dann auch so.

00:08:01: dann können wir das nicht machen.

00:08:03: Ja cool schau mal an.

00:08:04: also da denke ich nochmal weitertüber nach.

00:08:08: Das war jetzt so mein kleines Warm-up, der kleine juristisches Side Fact.

00:08:11: So ein bisschen als Anregung für Gesprächsstoff in den nächsten Mittagspause oder ähnliches.

00:08:16: Weiß nicht ob ihr's wusstet?

00:08:17: Ich fand es jedenfalls ganz spannend dass es keinen SGB-III gibt.

00:08:21: und ja gut dann würde ich sagen legen wir doch los mit unserem heutigen Fall oder?

00:08:26: Und nach so einer etwas längeren Pause Henning so fürs Wohlfühlgefühl bei uns.

00:08:33: wo könnte unser heutiger Fall spielen so regional betrachtet?

00:08:39: Vielleicht im Rheinland?

00:08:42: Ja, natürlich.

00:08:44: Wo sonst?

00:08:45: Sehr gut!

00:08:47: Es ist einfach unglaublich wie viele unsere Fälle aus dieser Ecke Deutschlands stammen.

00:08:51: und es jetzt nicht so dass ich bei der Vorbereitung gezielt nach Fällen aus diese Region suchen würde.

00:08:56: die fallen einem einfach nur regelrecht vor die Füße.

00:09:00: und ja wir sind auch heute mit unserer heutigen Geschichte wieder mal in Rhein-Land Und der Betrieb, in dem unsere heutige Geschichte spielt ist ein Supermarkt.

00:09:11: Ich habe schon gesagt es wird heute nicht um eine Kündigung gehen sondern es geht um zwei Arbeitskollegen die sich um einen Schmerzensgeldanspruch streiten.

00:09:19: und dann schauen wir uns mal an was da so passiert ist.

00:09:23: also Es ist wie so häufig im echten Leben von einem Arbeitsgericht Da sind sich der Kläger oder Beklagte nicht ganz einig darüber wie sich die Ereignisse genau zugetragen haben.

00:09:34: Aber ich würde sagen, wir fangen jetzt mal damit an was Unstreitig ist am Sachverhalt.

00:09:39: Und am Anfang unserer Geschichte steht wie so häufig in unseren Geschichten eine Toilette.

00:09:46: Es ist unschreitig dass der Kleger die Mitarbeitertoilette aufgesucht hat und soweit noch so üblich.

00:09:53: aber dann ist etwas passiert das eher unüblich ist denn während der Klege die Toilete benutzte wurde der Inhalt von zwei bis drei Dosen Raumspray Ich weiß nicht, welche Duftrichtung in den Raum gesprüht.

00:10:07: Dabei wurde der Mechanismus der Spraydosen so manipuliert und zwar durch Papierkügelchen dass die Spraydosen sozusagen auf Dauerbetrieb gestellt waren.

00:10:17: also sie sind einfach leer gelaufen in den Raum rein

00:10:22: okay

00:10:22: ja hat wahrscheinlich erst mal für gute oder schlechte Luft gesorgt.

00:10:25: aber dann ist was passiert was mir auch nicht ganz klar war das es passieren kann.

00:10:31: Es kam nämlich zu einer Explosion, und zwar zu einer richtig heftigen Explosion.

00:10:37: Also es ist nicht ganz klar wie's dazu kam dass sich dieses Luftgas gemischt an entzündet hat.

00:10:44: Jedenfalls hatte es sich entzundet und wirklich eine Filmreife-Explosion gegeben mit erheblichem Sachschalen also das komplette Toilettenraum die angrenzenden Räume die mussten wirklich zerstört worden sein durch die Explosion.

00:10:59: Und auch der unschöne Teil der Geschichte, der wirklich sehr unschönes Teil der Geschichte.

00:11:04: Der Kleger, der sich noch auf der Toilette befand wurde wirklich auch schwer verletzt durch die Explosion.

00:11:09: also er hat Verbrennungen zweiten Grades an ein dreißig Prozent seines Körpers erlitten und musste auch auf den Intensivstationen behandelt werden.

00:11:16: Also das ist der unschehene Teil der geschichte.

00:11:18: es war wirklich große Explosionen.

00:11:21: soweit mal der unstreitige Sachverhalt.

00:11:23: was sagst du dazu Henning?

00:11:25: Ja, also auf jeden Fall würde ich sagen erinnert der mich an die Folge sechs.

00:11:30: Die Pyrotechnik im Toilettenhäuschen.

00:11:32: und da hatte jetzt kurz Sorge dass sich da vielleicht jemand durch unseren Podcast animiert gefühlt hat etwas ähnliches zu zünden.

00:11:41: aber die Intention war ja hier offenbar eine andere nämlich das ja offenbar auf ein Geruchsproblem hingewiesen und eingewirkt werden sollte.

00:11:50: was ich interessant fand.

00:11:52: du hast ja gesagt es war so ein Toilettenaum.

00:11:55: War dann einer, der offen war oben oder unten?

00:11:57: Oder wie hat man da die Dosen reingekriegt.

00:12:01: Das weiß ich nicht!

00:12:02: Der Sachverhalt ist auch sehr knapp an der Stelle.

00:12:06: Das habe ich mich auch gefragt, wie es genau funktioniert hat aber mehr weiß ich nich.

00:12:11: also muss ja eigentlich so gewesen sein kann ja gar nicht anders gewesen sein.

00:12:15: Oder so eine Tür quasi oben und unten noch ein Schlitz war?

00:12:18: Dann die Dosen da rein.

00:12:19: Hätt man sie wahrscheinlich auch wieder rausschießen können, aber auf jeden Fall eine interessante Konstellation.

00:12:24: und dem Ausmaß der Zerstörung nach was du da beschrieben hast muss das ja wirklich zu schwer wiegensten Verletzungen geführt haben.

00:12:34: wenn das rundherum die Toilettenhäuschen zerlegt dann mag man sich ja gar nicht vorstellen wie es den Menschen dann ergangen ist der da mitten drin saß in der Zündung.

00:12:46: Absolut nicht, aber war dir das klar?

00:12:49: Dass Raumspray so eine gefährliche Sache sein kann?

00:12:54: Ja ein also.

00:12:54: was man ja weiß ist dass es bei Deos teilweise sehr sehr gefährlich ist.

00:12:59: also Das kann glaube ich zum einen erheblich gesundheitsschädigend sein und zum anderen Ist das eben auch extrem hoch entflammbar.

00:13:08: Und ja insofern kann man sich das glaube ich denken Dass das auch bei Raumsprays nicht anders sein wird und vor allen Dingen in so großer Menge.

00:13:19: die interessante Frage ist ja dann wirklich wie sich es entzünden konnte.

00:13:24: Aber da reicht wahrscheinlich schon der sprichwörtliche kleinste Funke, der dann das ganze zur Explosion bringt.

00:13:31: und ja also auf jeden Fall würde ich sagen wenn man strafrechtlich bewertet dass ist zumindest mal grob fahrlässig was da passiert ist also dass man da mit rechnen muss, dass das auch zu Schäden führen kann.

00:13:48: Ich glaube da wäre ich schon von ausgegangen.

00:13:52: Ja es gab auch ein Strafverfahren, dass diesen ganzen arbeitsgerichtlichen Prozess vorgeschaltet war.

00:13:57: die Akten wurden auch beigezogen.

00:13:59: also zumindest jetzt laut des Urteils und im Straf verfahren kam auch vor, dass tatsächlich sogar der Empfang einer SMS dafür ausgereicht hätte die Explosion zu verursachen.

00:14:11: Also dass es so hoch entzündlich Und es wurde tatsächlich auch nicht mehr aufgeklärt, warum es sich entzündet hat.

00:14:17: Aber es wurden eben verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt wie sich das Gemisch hätte entzünden können und es hätte dafür sogar ein empfangsbereites Mobiltelefon ausgereicht.

00:14:26: also kann schlichtweg sein dass der Kleger seinen Telefon dabei hatte und eine SMS bekommen hat oder WhatsApp.

00:14:33: ich weiß nicht wer noch SMS aufsendete keine Ahnung aber Dass er auf jeden Fall das Signal dazu geführt hat, dass es zur Explosion kam was ich schon echt spannend finde.

00:14:44: Das erklärt aber auch Natja, das habe ich mich nämlich immer gefragt warum man an Tankstellen keine Mobiltelefone nutzen soll?

00:14:52: Da ist fast immer ein Schild einer Zapfsäule mit einem durchgestrichenen Handy und ich hab das ehrlicherweise vielleicht nicht immer so ganz ernst genommen bisher weil mich auch gefragt habe okay wie soll denn jetzt ein Handy da?

00:15:06: irgendwie wegen weiß ich nicht empfangsfrequenzen strahlung oder sonst was.

00:15:11: aber das scheint ja dann offenbar eine reelle gefahr zu sein dass sowas dann wenn da irgendwelche benzin dämpfe austreten richtig dann auch zu einer zündung führen könnte.

00:15:22: Ich dachte einfach mal die zapf sollen.

00:15:23: die fühlen sich einfach extrem schnell gestört, wenn der so viel gequatscht wird.

00:15:29: Die wollen ihre Ruhe haben.

00:15:31: Die müssen hochkonzentriert arbeiten, auch dieses ganze Zählen immer.

00:15:35: Es ist schon viel Arbeit und

00:15:37: danach müssen

00:15:37: sie einfach fokussiert arbeiten.

00:15:39: aber es ist ein total

00:15:41: berechtigter guter Punkt.

00:15:42: Da kommst du leicht durcheinander.

00:15:43: das ist wie im Ruhabteil in der City wenn du da jetzt eben dass die ganze Zeit durchzählen musst Oft ja bis mittlerweile bei den Benzinpreisen über hundert Euro für einen Volltanken.

00:15:55: Da darf sie natürlich nicht durch irgendein interessantes Gespräch abgelenkt werden.

00:15:59: Korrekt, das war bisher immer so meine Idee aber deine Begründung macht wesentlich mehr Sinn.

00:16:05: Schau mal guck mal.

00:16:06: bis dahin haben wir jetzt echt schon finde ich viel gelernt fürs Leben in dieser Folge.

00:16:12: Ja, das stimmt.

00:16:15: So und wie ging es jetzt weiter?

00:16:17: In unserem Fall also der beklagte Der war bei der Explosion auch im Toilettenraum.

00:16:22: Also vermutlich war es dann so, wie du schon mal angedeutet hast, dass das vielleicht einfach ein großer Waschraum war, damit zu einzelnen Toilettenkabinen ausgestattet waren.

00:16:31: und die Explosion war eben so heftig, dass auch der Beklagte schwer verletzt wurde durch die Explosionen.

00:16:37: Und im Ergebnis hatten dann beide Parteien ihre Einlassung nach keine Erinnerungen an den genauen Unfall hergegangen.

00:16:44: Und das Strafverfahren war eben vorgeschaltet.

00:16:46: und jetzt möchte der Kläger vom beklagten Schmerzensgeld, weil er behauptet es wäre so abgelaufen dass sich der Beklagte nämlich zunächst bei einem dritten dem Zeugen H über den Geruch, den der Klläger auf der Toilette üblicherweise verursacht.

00:17:04: beschwert hätte, also da gab es wohl dann Grund für Beschwerde.

00:17:09: und dann hätte der Beklagte den Zeugen G einen weiteren Mitarbeiter des Supermarktes angewiesen mehrere Dosen Raumspray zur Toilette zu bringen.

00:17:19: Und er beklagt hat dann eben unter Verwendung von so geformten Papierkügelchen die Dosen so manipuliert dass sie dauer gesprüht hätten.

00:17:28: Und das obwohl der Zeuge G, der am Anfang wohl noch mit dabei war gesagt hätte, er soll den Käse lassen und er soll damit aufhören.

00:17:35: Also das war mal so die Sicht des Klägers auf die Dinge wohingegen der Beklagte sagt ne ich habe die Explosion nicht verursacht Das war doch viel mehr der G. Der hat sich nämlich auch über die Gerüche beschwert und der kam immerhin in den Vorraum der Toilette Mit den Dosen.

00:17:51: und der beklagter hat etwas gemacht was ich jetzt postesual mal ganz interessant fand.

00:17:56: Er hat nämlich mit Nicht-Wissen bestritten, die Explosionen verursacht zu haben.

00:18:01: Das fand ich jetzt vom Lesen ja erst mal interessant, weil mit Nichtwissen bestreiten er war ja dabei!

00:18:08: Henning, wann bestreitet man eigentlich was mit Nicht Wissen?

00:18:11: Naja in der Praxis beschreitet Man ganz viel mit Nicht wissen.

00:18:14: jedenfalls begegnet einem das immer wieder aber zulässigerweise.

00:18:18: mit Nicht wissen Bestreiten darf man Eigentlich nur Dinge Die nicht Gegenstand Der eigenen Wahrnehmung gewesen sind Richtig.

00:18:25: Und das ist wahrscheinlich schwierig, also das ist so wie wenn ein ehemaliger Bundeskanzler sagt ich habe keine aktive Erinnerung mehr.

00:18:35: Das ist wahrscheinlich eine zulässige Angabe.

00:18:38: mit Nichtwissen bestreiten dürfte man das dann allerdings nicht, wenn man dabei gewesen ist und dass es hier natürlich auch die spannende Frage ob man etwas mit Nicht-Wissen besttreiten kann bei dem man dabei war aber an das man sich nicht mehr erinnern kann Das wäre ja tatsächlich die Frage, wann eventuell die eigene Wahrnehmung ausgesetzt hat.

00:18:59: Ja also insofern das war nicht schon mal einen ganz spannenden prozessualen Hint an dieser Geschichte und im Ergebnis hat die Kammer es tatsächlich in dieser Situation für zulässig gehalten, die eigene Verursachen des Schadens mit Nichtwissen zu bestreiten weil sie kamer Aufgrund der Heftigkeit, der Explosion und der Verletzungen durchaus vernachvollziehbar hält.

00:19:19: Dass sich der Beklagte gar nicht mehr an den Vorfall erinnern kann.

00:19:22: Die haben das bestreit mit Nichtwissen durchgewunken.

00:19:28: Dann fand ich es auch interessant was das Gericht aus dieser Situation gemacht hat.

00:19:34: Es waren ja eben der Kläger, der beklagten.

00:19:36: wir haben zwei Zeugenden G- und H ... Das Gericht muss jetzt feststellen wie künsten tatsächlich gewesen sein und dann wurden natürlich auch die Zeugen nochmal vernommen im Rahmen der Beweisaufnahme.

00:19:51: Und dann stellen wir das so richtig schön vor, das Urteil liest sich auch ein bisschen wie so'n kleiner Detektiv-Roman an dieser Stelle.

00:19:57: also ich glaube in der Stelle haben sie sich jetzt wirklich diese Sherlock-Mutzen aufgesetzt, so die Pfeife in den Mund gesteckt und die Lupe zur Hand genommen und dann noch mal ganz scharf nachgedacht Wie können es denn gewesen sein?

00:20:08: oder halt eben nicht?

00:20:09: Also mein Ergebnis sagen die dass auf jeden Fall der Beklagte das Raumspray versprüht haben muss.

00:20:15: Und wir gucken uns jetzt mal an, wie die zu diesem Ergebnis gekommen sind oder was für Hins und Indizien dazu geführt haben können, dass das Gericht gesagt hat, das muss der Beclagte gewesen sein.

00:20:26: alles andere macht gar nicht so richtig viel Sinn.

00:20:29: also sie sagen zum einen bzw Das ist ja auch Fakt Zum Zeitpunkt der Explosion waren eben Kläger und Beklager im Toilettenraum.

00:20:40: Wenn wir jetzt mal von dieser Situation ausgehen, wen würden wir damit als Täter schon einmal ausschließen?

00:20:45: Jeden der nicht anwesend war also insbesondere den G oder.

00:20:50: Ja die Frage ist natürlich wann der Täter des Raumspray in die Toilette geleitet hat.

00:20:55: aber das Gericht hat zumindest mal gesagt naja bei Kläger und Beklarken kann man schonmal davon ausgehen dass es der Kläge zumindest nicht selbst war.

00:21:02: ja okay gut ja das ist sehr naheliegend das stimmt

00:21:06: genau.

00:21:06: also denen haben sie direkt mal so rausgenommen hafsinnig.

00:21:09: Und wenn man dann sagt, naja gut.

00:21:11: Dann bleibt ja sozusagen zum Zeitpunkt der Explosion anwesend im Toilettenraum noch der Beklagte übrig.

00:21:16: Spricht schon mal vieles für den Beklage.

00:21:19: Ja das ist eine scharfsinnige Beobachtung.

00:21:23: So, dann hat man jetzt mal noch den G befragt zur ganzen Geschichte und der Geheck gesagt, ja das stimmt!

00:21:29: Der Beklagt er hat mich angewiesen das Raumspray in die Toilette zu bringen Und er hat auch bezeugt mehr oder weniger und bekundet, dass der Beklagte diese Papierkügelchen in die Romspray-Dosen gesteckt hat.

00:21:43: Das Gericht sagt Zeuge G ist glaubwürdig und seine Aussage ist glaubhaft?

00:21:49: Ja gut aber was wäre denn wenn der G gar nicht die Wahrheit sagt?

00:21:55: Da hat sich das Gericht noch mal Gedanken dazu gemacht wie es hätte gewesen sein können Und dazu müssen wir jetzt noch mal die Zeugenaussage in unser Zeugen-H heranziehen.

00:22:07: Der hat nämlich noch gesagt, dass zum Zeitpunkt der Explosion der G nicht mehr im Toilettenraum war sondern schon wieder im angrenzenden Büro.

00:22:16: und dann sagt das Gericht also der G sagt ja es war der Beklagte und er war nicht zugegen.

00:22:24: Wenn wir uns das jetzt einmal vergegenwärtigen Dann kann ja gar nichts anderes übrig bleiben als dass es der Be klagte war weil Der hätte ja sonst, wenn es doch der Geh gewesen wäre, hätte das Raumsprühe versprühen müssen.

00:22:36: Den Toilettenraum verlassen müssen.

00:22:38: Der Beklagte hätte auch rausgehen müssen und dann zufällig nach zwei drei Minuten zurückkehren müssen um dann zuverlich Opfer der Explosionen zu werden.

00:22:48: Und man kann sich jetzt keinen Grund vorstellen wieso der Beklage aus dem Toiletenrahmen hätte raus gehen sollen nur um kurz darauf wieder zurückzukehrend.

00:22:57: Und das Gericht hat diese ganzen Gedankenexperimente gemacht und sich das vorgestellt, wer kam wann rein?

00:23:02: Wer ging wann raus?

00:23:03: Wer war zum Zeitpunkt der Explosion

00:23:05: zugegen?".

00:23:06: Und dann sagen sie, naja also diesen alternativen Geschehensablauf den halten wir einfach nicht für sonderlich realitätsnah.

00:23:13: Und dass es neben der Aussage des Zeugen geht die Begründung warum wir denken Es muss der beklagte gewesen sein und im Rahmen der freien Beweiswürdigung kamen die dann also zu dem Schluss ne der be klagte muss die Raumspray-Dosen somit Papierkügelchen manipuliert haben, dass es eben im Anschluss zur Explosion kann.

00:23:33: Was sagen wir dazu?

00:23:34: Kombiniere kombiniere würde ich sagen.

00:23:37: also ich weiß gar nicht ob es so ausschweifender Gedankenexperimente bedurft hätte um zu sagen ja und dann hätte der wieder raus und wieder rein er hätte auch gar nicht zwingend rausgehen müssen nach meinem Verständnis Er hätte ja auch in dem Raum bleiben können und nur der G hat den wieder verlassen, nachdem er die Dosen da reingeworfen hat.

00:23:59: Aber was ich mich tatsächlich frag ist wie lange man braucht um... Was sagtest du?

00:24:07: Acht?

00:24:07: Nein, so viel meint es nicht!

00:24:08: Ich glaube zwei oder drei.

00:24:09: Okay, zwei oder dreide

00:24:11: Dosen mit Papierkugeln klingen

00:24:14: zu manipulieren sodass die Dauersprühen.

00:24:17: also Weiß es nicht, ich hab jetzt so eine Raumspray-Dose vor Augen.

00:24:21: Da muss man ja so ein Papierkügelchen... Das darf ja jetzt auch nicht viel zu groß sein, das darf auch nicht sehr klein sein.

00:24:28: Das muss halt irgendwie ne bestimmte Größe haben dass dieser Sprühmechanismus im Dauerbetrieb gehalten wird.

00:24:35: und da überlege ich halt schon, das muss ja wahrscheinlich schon ein zwei drei Minuten gedauert haben.

00:24:44: Wenn man bei der ersten Dose anfängt das Kügelchen rollt, dass da rein macht dann fängt die schon an zu sprühen.

00:24:51: Dann werfe ich die da irgendwie in diesen Raum rein, dann manipuliere ich die nächste Dose, dann werf ich die in den Raum rein.

00:24:58: also wenn es so abgelaufen wäre müsste das ja relativ lange dauern und dann wär natürlich auch irgendwie unverständlich warum denn der Geschädigte der Kleger diese Dose nicht einfach wieder rausgeworfen hat aus dem Raum?

00:25:13: Deswegen könnte man ja auch auf die Idee kommen, dass das Ganze halt schon vorbereitet war.

00:25:17: Berechtigter

00:25:18: Einwand!

00:25:18: Und

00:25:19: der diese Kügelchen halt schon vorher gerollt hat und darauf gewartet hat bis dann der G mit den Dosen da in den Raum kommt und dann relativ schnell die alle da irgendwie manipuliert und reingeworfen hat.

00:25:32: also das finde ich eigentlich die fast noch interessantere Frage wie das an der Stelle abgelaufen ist.

00:25:37: aber ich glaube Ich würde dem Gericht darin zustimmen.

00:25:40: ... beider Explosionen der Kläger und der Beklagte im Raum waren.

00:25:46: Der Beklage selbst ausgesagt hat, dass der G nicht mehr im Raum war... ...und der G ausgesaght hat, das es der Be klagte war und er den Raum wieder verlassen hat,... ...dass dann sehr viel dafür spricht, dass ist der Be Klagte wahr.

00:26:00: also dem würde ich mich glatt anschließen.

00:26:02: Da bleibt gar nicht mehr soviel übrig oder?

00:26:05: Oder wie sagt Sherlock Holmes auch schon?

00:26:06: Wie geht sein Leitspruch wenn man das... Unmögliche ausgeschlossen hat muss das, was übrig bleibt zu unwahrscheinliches auch ist die Wahrheit sein oder?

00:26:14: Ich glaube so saßen die dann haben sich das so

00:26:17: überlegt.

00:26:17: Das kann durchaus ein Kernkompetenz von Gerichten ist ja auch Ermittlungstätigkeit.

00:26:23: Ja, ich fand es jedenfalls am Urteil ganz interessant zu sehen wie sie es wirklich klein-klein auseinandergenommen haben und sich überlegt haben.

00:26:31: Wie kann's denn gewesen sein?

00:26:32: Und also Sie kamen im Ergebnis zu dem Schluss das es wohl doch der Beklagte war, der zulässigerweise vorher mit Nichtwissen bestritten hatte dass er das Raumspray manipuliert hat.

00:26:44: Also insofern wären wir jetzt beim Schmerzensgeldanspruch ja schon mal relativ weit.

00:26:50: Dann bräuchten wir noch eine Fahrlässigkeit, die wir irgendwie bejahen müssen.

00:26:53: Aber das hattest du vorhin ja auch schon mal angedeutet.

00:26:55: Das kann man bei diesem Geschehensablauf denke ich relativ problemlos bejahren weil so ne Manipulation von Sprühdosen mit Papierkübchen ist ja auch nicht vom Hersteller vorgesehen und man weiß ja durchaus schonmal dass sie explodieren können.

00:27:12: Und auch die Tatsache dass auch der G wohl gesagt hat hör doch auf mit dem Käse und lasst es also.

00:27:17: da hätte einem schon klar sein können dass man, wenn man die manipuliert, die im Verkehr erforderliche Sorgfält außer Acht lässt.

00:27:25: Daher ich glaube, die Fahrlässigkeit kann man relativ schnell bejahen und dann müssen wir uns noch überlegen, hatte der Kläger vielleicht mitverschulden an der Explosion?

00:27:37: Weil er so gestunken hat auf Klo!

00:27:39: Ich wusste das.

00:27:40: es kommt.

00:27:41: Ich habe dir diese Brücke gebaut und du bist natürlich drüber gelaufen Henning.

00:27:44: Ja da bin ich berechenbar.

00:27:48: Also Das Gericht hat das zwar nicht diskutiert, aber man könnte ja schon mal überlegen.

00:27:53: Ob so ein richtig übler Geruch, ob es nichts zum Mitverschulden geführt haben könnte, aber wahrscheinlich eher nicht.

00:27:59: Du meinst im Sinne einer Notwehrsituation?

00:28:02: Dass der Beklagte sich hierher musste und deswegen ... Aber selbst dann würde ich sagen wäre es wohl ein sogenannter Notwehrexzess gewesen, es nicht bei einer Dose zu belassen sondern gleich mehrere da reinzuwerfen.

00:28:16: Spätestens da muss man wohl sagen, das wird auch durch den schlimmsten Geruch nicht mehr gerechtfertigt sein.

00:28:23: Nee und auch die Frage was der Klärger denn gerne so ist.

00:28:26: ich mein wenn er jetzt halt nun mal eine Vorliebe für Eier-und Bohnen hat ja dann ist es in Ordnung dass es im Rahmen seiner freien Entfaltung dass er sich dann eben gerne Eier und Bohn zu Gemüte führt sind das vielleicht durchaus zu etwas unangenehmen Gerüchen und olfaktorischen Distraktionen auf der Toilette führen kann.

00:28:49: Das ist analog wie im Strafrecht, wenn ich mich vorsätzlich in den Zustand versetze dann ist auch das vorwerfbar.

00:28:56: Richtig!

00:28:56: Das

00:28:56: ist ja beim betrunkenen Autofahren so.

00:28:58: Wenn ich mich vorsetzlich so sehr bedrinke in dem Wissen danach noch Auto zu fahren, dann kann ich mir nicht darauf berufen dass ich ja vielleicht vermindert oder sogar vollkommen schuldunfähig war wegen des Alkohols und insofern das würde ich deinem Argument entgegenhalten hat ja, dass man ihm da eventuell wenn er sich vorsätzlich in einen Zustand des Eierns und Bohnens reinversetzt.

00:29:20: Dass er dann nicht darauf berufen kann, dass das im Rahmen der normalen Lebensführung erfolgt ist.

00:29:26: aber ich glaube an dieser Stelle schweifen wir dann auch zu sehr ab.

00:29:31: Ja in der Tat also das war eine Überlegung die wir genug angestellt haben das Gericht aber nicht.

00:29:36: Naja, aber mitverschulden was hätte das sein können?

00:29:38: Ich meine es hätte jetzt zum Beispiel sagen können wenn er auf der Toilette noch geraucht hätte.

00:29:43: Zum Beispiel ein Feuerzeug angemacht hätte hat da offensichtlich nicht.

00:29:47: und das Gericht hat sich auch nochmal damit beschäftigt wie's dann mit dem Empfang einer SMS war die ja vielleicht auch auslösender für war dass es zur Explosion kam.

00:29:56: Aber den empfang eines SMS ist jetzt nichts was einen Mitverschulten begründet sondern das ist einfach ganz normales Leben und Alltag.

00:30:05: Und ist auch keine vorwürfbare Handlung, insofern haben wir keinen mitverschulden.

00:30:09: Wir sind bei unserem Schmerzensgeldanspruch schon relativ weit.

00:30:13: Es gibt jetzt noch eine Sache über die wir sprechen müssen – ich hatte es im Tee sehr kurz gesagt – nämlich unter welchen Voraussetzungen können den Arbeitskollegen voneinander Schmerzengeld verlangen?

00:30:24: Da gibt's ja durchaus einen Ausschluss-Tatbestand!

00:30:27: Weißt du worauf ich raus will oder wovon ich spreche?

00:30:30: So ungefähr.

00:30:32: tatsächlich ist ja Sozialversicherungsrecht nicht so unser daily business.

00:30:36: was ich aber weiß, dass es ja.

00:30:38: Die gesetzliche Unfallversicherung gibt die eben auch für Bingo Arbeitsunfälle etc.

00:30:45: einsteht und die gerade den Sinn und Zweck hat betriebliche Streitigkeiten zwischen Arbeitskollegen Aber auch Zwischen Mitarbeitern und Arbeitgeber zu vermeiden, indem es eben einen Versicherungsschutz dann in diesen Fällen gibt.

00:31:05: Und wenn ich's richtig erinnere ist der aber insofern eingeschränkt dass das ganze einmal eine versicherte Tätigkeit sein muss.

00:31:13: Ich glaube das hatten wir schon häufiger das Thema beim Bayerischen Busch wo wir die Frage hatten ob das noch versichert Tätigkeiten war und ich meine auch Vorsatz jedenfalls ausgeschlossen sein dürfte, aber da bin ich mir nicht ganz sicher.

00:31:32: Ja und da war doch schon relativ viel schönes dabei.

00:31:35: also in der Tat gibt es eben diesen Haftungsausschluss bei einem Versicherungsfall zwischen Versicherten des selben Betriebs.

00:31:43: Da müssen die ArbeitnehmerInnen platt nicht haften, es sei denn das ist Vorsatz oder ein Wegeunfall und der Hintergrund ist den Arbeitgeber über Gebühr zu belasten, weil der trägt ja schon als sozusagen allein die Beiträge für die Unfallversicherung.

00:32:00: Und wenn jetzt durch fahrlässiges Handeln unter Arbeitskollegen untereinander Schäden verursacht würden und die Arbeitnehmer müssten dafür einstehen dann könnte man ja überlegen ob man da wieder die Grundsätze des innenbetrieblichen Scharnsausgleich anwendet und dann wäre der Arbeitgeber sozusagen doppelt belastet.

00:32:17: Insofern gibt es eben sofern kein Vorsatz vorlegt oder keinen Wegeunfall einen gewissen Haftungsausschluss.

00:32:23: Und du hast es aber schon gesagt, Es muss halt auf eine betriebliche Tätigkeit beschränkt werden.

00:32:28: Also sprich der Unfall muss bei einer betrieblichen Tätigkeit passiert sein und das hat sich das Gericht jetzt nochmal genauer angeguckt.

00:32:36: wenn wir jetzt den Sachwahl so wie ihn besprochen haben zu Grunde legen was könnte dafür sprechen?

00:32:42: dass ist ne Betriebliche tätigkeit war Was eher dagegen?

00:32:46: Hast Du Ne Idee?

00:32:48: also ich würde grundsätzlich denken, dass der Toilettengang während der Arbeitszeit absolut im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit erfolgt.

00:32:59: Da gibt es ja auch schöne Fälle, hatten wir glaube ich auch schon mal irgendwann angerissen, auch wie's im Homeoffice eigentlich ist wenn da was passiert und wenn ich da zum Beispiel auf dem Weg in die Küche oder auf den Weg zur Toilette oder sonstwie die Treppe runter fallen ob das eigentlich dann auch versicherte Arbeitsunfälle sind.

00:33:17: Aber zumindest im Betrieb hätte ich daran jetzt keinen Zweifel, dass wenn man dazwischen drin mal auf Toilette gehen muss.

00:33:23: Dass auch das ganz normal im Rahmen der Arbeitstätigkeit und der betrieblichen Tätigkeit erfolgt.

00:33:28: Die Frage die man sich da wahrscheinlich stellen kann ist ob eben so ein völlig losgelöstes Verhalten... ...dass man einen Arbeitskollegen auf der Toiletten in die Luft sprengt?

00:33:39: Ob da noch ein hinreichender betrieblicher Zusammenhang gegeben ist?

00:33:47: Ich könnte es wirklich nur schätzen oder raten, was das Gericht da vielleicht zugesagt hat.

00:33:52: Ich meine dass die Rechtsprechung da grundsätzlich ein relativ weiten Anwendungsbereich annimmt und Da hätte ich jetzt dann erwartet, dass auch das da irgendwie noch runter fällt und man dann eher vielleicht über so Vorsatzthemen diskutieren kann ob das denn vorsätzlich war oder nicht.

00:34:11: aber Hätte ich den betrieblichen Bereich zugeordnet.

00:34:15: Das ist auch richtig.

00:34:16: Die Rechtsprechung ist da sehr großzügig, was die Auslegungen der Frage der Betriebsbezogenheit angeht.

00:34:22: In dem Fall kam das Gericht aber tatsächlich zu einem anderen Ergebnis.

00:34:26: Sie haben sich dann nicht den Toilettengang als solches angeschaut, sondern die Handlung, die sozusagen kausal war für die Explosion und das manipulieren der Spraydosen.

00:34:39: Ausgang war da eben so eine gefahrenträchtige Spielerei, neckerei.

00:34:44: Manchmal gibt's ja auch Rangelinen.

00:34:47: unter Kollegen hatten wir nicht ... Oh Gott!

00:34:49: Da kommen wieder Erinnerungen hoch an das Einhängen des Genitales in der Fahrradtür.

00:34:54: Bilder die ich eigentlich wirklich gerne vergessen würde und jetzt auch lange Zeit verdrängt hatte.

00:34:59: aber gleiche Kategorie denke ich mal.

00:35:03: Und die sind eben... ist jetzt keine betriebliche Tätigkeit.

00:35:07: Da fehlt so ein bisschen die Betriebsbezogenheit, weil eben die Intention des Schädigers und in dem Fall unser Beklagten gar nicht war irgendwelche Betriebesinteressen zu fördern oder auch nicht auf irgendwelchen Betriebensinteressen ausgerichtet war sondern es stand also wirklich eher diese Neckerei- und Spielerei im Vordergrund ihnen da mehr oder weniger mit der Nase draufzustoßen dass vielleicht die Gerüche auf der Toilette nicht so ganz angenehm sind.

00:35:33: für alle anderen Und den Beklagten war jetzt, denke ich auch nicht klar und bewusst das dieses Ausmaß haben würde.

00:35:40: Schließlich wurde der selbst schwer verletzt.

00:35:42: aber der Ausgangspunkt war ja schon so ein bisschen eine Neckerei und ja auch keine verkehrsübliche Handlung.

00:35:49: und man würde schon sagen dass es vorhin auch schon mal gesagt, dass es eher einen Exzess darstellt also nichts was im Rahmen des üblichen passiert Und deshalb wäre sozusagen diese Tätigkeiten des Verhalten mehr den privaten Bereich zuzuordnen.

00:36:03: Also das Verhalten, dass zur Verursachen des Unfalls geführt hat und naja man hätte noch überlegen können vielleicht was dafür sprechen könnte wäre ja zu sagen naja er hatte halt die Intention den Arbeitskollegen schneller wieder vom Klo runterzubringen und ihm schneller wieder zur Arbeit zurückzubewegen und der hatte halt Die Intention dass er die Toilette wieder schneller für andere Mitarbeiter in benutzbar machen wollte.

00:36:27: Also das wären ja Ideen und Intention, die schon auf ein gewisses betriebliches Interesse hindeuten könnten.

00:36:34: Das hat das Gericht auch mal erwähnt im Urteil.

00:36:37: Die sagen aber erstens mal der Beklagte zur Umstände gar nicht behauptet und es wäre auch nicht ausreichend gewesen.

00:36:45: also da war eigentlich schon so ein bisschen die Spielerei und die Neckerei im Vordergrund gestanden dass man da gesagt hat das funktioniert so nicht und er wurde ja sogar noch von dem dritten drauf hingewiesen, dass er diesen Käse lassen soll.

00:36:58: Also da hätte ihm eigentlich klar sein müssen, dass das jetzt nichts mehr ist was irgendwie in Form eines Betriebsinteresses zurechtfertigen wäre?

00:37:07: Das würde ich auch sagen es interessant für hypothetische Überlegungen dann die Gerichte teilweise anstellen wo ich auch gesagt hätte gibt's dafür überhaupt einen Anlass wenn nicht mal der Beklagte selbst behauptet, dass es ihm darum gegangen sei dann zu überlegen, was ja hätte sein können.

00:37:26: Wenn er nun folgendes gesagt hätte ist glaube ich schon zweimal um die Ecke gedacht.

00:37:31: aber andererseits freuen wir uns ja und wir haben ja die Gerichte aufgerufen möglichst ausführlich solche kuriosen Fälle zu dokumentieren.

00:37:41: Und ja ich vermute mal einfach ganz stark dass das Gericht auch Geschichten aus dem Arbeitsrecht kennt und sicher die Chance gesehen habe dort zu erscheinen mit diesem Fall und gedacht hat.

00:37:50: Dann machen wir noch ein paar Interessante Randausführung und liefern da noch ein bisschen mehr Stoff, das erhöht die Wahrscheinlichkeit hier sozusagen berühmt zu werden.

00:38:02: Also ich bin mir auch sicher es gibt nur einen Haken an deiner Theorie.

00:38:06: der Fall ist älter als unser Podcast.

00:38:09: also man mag's kaum glauben aber schon vor unserem Podcast gab's damals gerüchtliche Fälle Und insofern kann das nicht so ganz hinhauen.

00:38:18: Aber ich glaube ansonsten wäre es durchaus denkbar gewesen

00:38:23: Ja, okay.

00:38:23: Schade!

00:38:24: Irgendein Haken ist ja immer dran an solchen Theorien.

00:38:30: Also im Ergebnis wenn wir da unsere einzelnen Punkte durchgehen sagt das Gericht dann also der Schmerzensgeldanspruch besteht es gibt auch keinen Haftungsausschluss und der Beklagte wurde dazu verurteilt dem Kläger ein Schmerzengeld in Höhe von zwanzigtausend Euro zu zahlen.

00:38:47: Das Ende vom Lied und so ging unser Fall aus.

00:38:51: Ja, also das wär's auch schon!

00:38:54: Also im Agfimär kommt er auch nicht mehr.

00:38:55: Es wäre jetzt ein bisschen zum Warmlaufen, zum Reinkommen nach unserer Pause wieder einfach einen Bereich in dem wir uns gut auskennen.

00:39:03: Ich würd'n nicht sagen wie kennt es im Rheinland gut aus weil ich hatte ja schon mal wehntig... war noch nicht wirklich da.

00:39:07: aber zumindest mit den Fällen und wie auch der Toilettengang war wieder was, was wir ja schon das eine oder andere Mal besprochen hatten.

00:39:15: Wirklich unglaublich, wie viele Fälle es einfach im Zusammenhang mit dem Toilettengang während der Arbeit gibt.

00:39:21: Also finde ich immer wieder faszinierend.

00:39:22: man findet immer wieder Fälle und Kuriositäten aus diesem Bereich Und insofern ja als Rap wäre ich jetzt mit meiner Geschichte am Ende.

00:39:31: Du darfst natürlich gerne noch hinzufügen und anmerken und ausführen was dir noch dazu einfällt.

00:39:36: Ja also muss auch sagen die Kombination Rheinland Toilettengänge und eigentlich dann noch Alkohol.

00:39:44: Das sind ja die großen drei dieses Podcasts, die uns immer wieder zahlreiche Fälle beschert haben und hoffentlich auch weiterhin bescheren.

00:39:53: insofern müssen wir mal schauen.

00:39:55: hat.

00:39:55: ich habe tatsächlich jetzt glaube ich wieder ein Verfahren vom Arbeitsgericht Köln.

00:39:59: das könnten wir natürlich zum Anlass nehmen endlich mal unsere Exkursion zu machen.

00:40:04: solltest du da verhindert sein, dann würde ich das zumindest nutzen um mal beim Arbeitsgericht nachzufragen.

00:40:10: Das wäre

00:40:10: wunderbar!

00:40:11: Woran das denn liegt dass es so wahnsinnig viele Fälle aus dem Rheinland gibt ob die da vielleicht irgendeine Erklärung für haben?

00:40:17: Ob die Gerichte mehr dokumentieren, ob die Menschen einfach anders sind und verrückte Sachen machen oder ob das irgendwas mit dem Wasser zu tun hat.

00:40:26: also vielleicht haben die irgendein Schlüssige-Erklärungen.

00:40:30: auffällig ist es aber auf jeden Fall Und ich finde es gut, dass wir heute mal so einen Ausflug gemacht haben.

00:40:37: Ja in einem Rechtsgebiet was vielleicht doch nicht ganz so im Fokus war bisher und wo wir uns vielleicht auch nicht täglich in unserer Beratungspraxis bewegen und Mal von der Seite aus gesehen haben okay Auch das kann passieren.

00:40:54: Es gibt auch Fälle die sehr wirklich selten gibt wegen dieses Haftungsausschlusses, wo eben Arbeitskollegen sich untereinander verklagen können.

00:41:03: Und ich sage mal zwanzigtausend Euro Schmerzensgeld ist dann schon auch kein unerheblicher Betrag vor Arbeitsgerichten zumindest oder im Zusammenhang mit Arbeitsverhältnissen.

00:41:15: da redet man ja oft über ein Vielfaches von brutto-monatsgehältern und oftmals sind so Haftungen da dann auch relativ schnell begrenzt.

00:41:25: jetzt wissen wir glaube nicht Was der Beklagte hier verdient hat, aber zwanzigtausend Euro könnte ja schon irgendwo zwischen vier und vielleicht sechs Gehältern liegen.

00:41:36: Das ist dann schon ein ganz erheblicher Betrag nach arbeitsrechtlichen Maßstäben dafür dass man hier an den Arbeitskollegen was zahlen muss.

00:41:46: bei den schweren Verletzungen wird es wahrscheinlich gut gerechtfertigt sein.

00:41:50: Und ja können wir glaube ich abschließend nur noch sagen Bitte zu Hause nicht nachmachen.

00:41:57: Auf gar keinen Fall!

00:41:58: Auch die Höhe des Schmerzensgeldes, dazu wurde im Urteil auch noch mal ausgeführt, fand ich ganz spannend weil in Anbetracht der Verletzungen, die der Kläger erlitten hat, gar nicht unbedingt so hoch war das Schmerzen Geld und in vergleichbaren Fällen die Schmerzeskelzahlung durchaus höher ausfiel.

00:42:15: aber das Gericht hat bei der Höhe schmerzensgeldes natürlich auch die wirtschaftliche Situation des Beklagten berücksichtigt.

00:42:21: Der war zum Zeitpunkt In dem das Urteil gefällt, wurde wohl arbeitslos.

00:42:25: Also wäre ja auch noch mal eine Frage gewesen was es mit dem Arbeitsfelden ist, dass Beklagten passiert?

00:42:30: Ich könnte mir vorstellen, dass der eine Kündigung bekommen hat nach diesem Vorfall.

00:42:35: Der war dann also arbeitslose und die wirtschaftliche Situation des Beklagen wurde natürlich bei der Höhe des Schmerzensgelds berücksichtigt Und es wurde auch berücksichtig, dass er ja selbst auch schwer verletzt wurde durch die ganze Geschichte.

00:42:47: Das spricht ja auch dafür dass er das so jetzt gar nicht unbedingt geplant hatte und er selbst dann von dem Ergebnis auch ein bisschen negativ überrascht worden ist, sage ich mal.

00:42:58: Aber genau deshalb habe ich den Fall auch ausgewählt.

00:43:02: neben Rheinland und Toilette war nämlich auch so'n bisschen meine Idee da mal in diesen Bereich reinzugucken.

00:43:09: Und ja vielleicht kann man es wirklich so als kleines Know-how Takeaway mitnehmen Nicht mehr Traumspredosen rum spielen Das kann wirklich böse enden.

00:43:19: Und im Fall des Falles kann es auch sein, dass man für Schmerzensgeldzahlungen herangezogen wird.

00:43:25: Wenn man eben da so ein bisschen rumspiel drum trickst und gewisse Neckereien dann auch aus dem Ruder laufen das könnte man sich vielleicht mal so mitnehmen.

00:43:34: aus der heutigen Folge

00:43:35: Ja sehr gut würde ich sagen haben wir wieder was gelernt.

00:43:38: Vielen Dank dafür.

00:43:40: Haben wir was gelernt?

00:43:41: Wie gesagt, also ich finde schon wieder ein interessanter Ausflug und es wurde einfach Zeit... Also Toiletten sind ja gerade deine Kernkompetenz wie wir aus der Anfangszeit dieses Podcasts wissen.

00:43:52: Ich glaube da hast du die ersten

00:43:54: sieben

00:43:54: Fälle mit bestritten dass das irgendwie um Toilettengänge ging.

00:44:02: Aber ja, back to the roots würde ich sagen.

00:44:05: Insofern vielen Dank dass du den Fall mitgebracht hast und uns kurzweilig in das Sozialversicherungsrecht eingeführt hast.

00:44:13: Und wir haben auch noch einige Fun Facts für die nächste Party mitnehmen durften weil das ist auch völlig klar Ist eines der besten partygespräche wenn man erzählen kann warum es keinen skw-III gibt.

00:44:25: Das mal auf jeden Fall, der wird aufgehört.

00:44:27: Aufgehocht muss man

00:44:29: ja sagen.

00:44:30: Da wird

00:44:30: direkt aufgehocht!

00:44:32: Es ist auch kein richtig gutes Deutsch.

00:44:34: aber gut was soll ich sagen?

00:44:36: Wir nehmen heute übrigens auch nicht abends auf sondern vormittags.

00:44:39: das bringt ja den Biorhythmus komplett durcheinander.

00:44:41: da muss man sich ja nochmal ganz neu hier einstellen.

00:44:44: Nicht nur drei Monate Pause Nein Auch noch eine neue Aufnahmezeit.

00:44:47: Das sind wirklich Challenges mit denen man hier umgehen muss.

00:44:50: Unfassbar Aber Sehr gerne.

00:44:52: Vielen Dank für deinen Dank und mich würde persönlich noch interessieren, was uns denn in der nächsten Folge erwartet.

00:44:57: Henning magst du da schon mal ein bisschen was an Tisern?

00:45:00: Ja ich will nur nicht zu viel verraten aber möglicherweise ist es mal wieder ein Fall aus dem Rheinland wo wir glaube ich lang nicht mehr waren.

00:45:10: könnte sein dass sich da etwas gefunden habe wo's um gewisse Kraftausdrücke geht.

00:45:15: Das klingt spannend!

00:45:16: Ich freue mich drauf.

00:45:18: ja wunderbar na dann Wie wär's noch mit Feedback?

00:45:21: Feedbackmöglichkeiten?

00:45:22: möchtest du dazu was sagen.

00:45:23: Dazu kann ich gerne noch etwas sagen und zwar das, was wir eigentlich immer zum Ende sagen.

00:45:27: Wir freuen uns nach wie vor über Feedback dass einem tatsächlich bei verschiedensten Möglichkeiten entgegenschlägt.

00:45:36: Wir haben letztens eine Mandantenveranstaltung gemacht.

00:45:38: da habe ich von einer Teilnehmerin sehr liebes Feedback bekommen.

00:45:43: zu unserem Podcast vielleicht an der Stelle auch nochmal ne kurze Aufklärung Weil das Thema da auch aufkam, die Dame war total verwundert dass wir uns nicht in einem Raum gegenüber sitzen.

00:45:55: Vielleicht zerstören wird er jetzt Illusionen unserer ZuhörerInnen wie Seifenblasen.

00:46:00: aber ich habe dort erläutert und macht es gerne hier auch noch mal Dass wir tatsächlich uns nur per Videokonferenz zugeschaltet sind Und gar nicht im Raum uns gegenüber sitzen.

00:46:13: und sie sagte Das würde man gar nicht merken.

00:46:15: Die Interaktion wäre so ... flüssig und natürlich, dass sie wirklich gedacht hätte.

00:46:22: Wir würden da zusammensitzen... Und das bringt mich dann auch wieder zu dem Gedanken, den wir schon länger verfolgen hat ja,... ...dass wir es doch irgendwann mal tun sollten.

00:46:29: Ja, das wäre nicht schön!

00:46:30: Das wird

00:46:30: tatsächlich in einem Raum sitzend vielleicht sogar ins selbe Mikro reden.

00:46:35: Nein!

00:46:35: Das

00:46:35: wär fancy!

00:46:37: Das müssen wir mal gucken.

00:46:38: Vielleicht sogar im Rheinland.

00:46:40: Oh!

00:46:40: Da machen

00:46:41: wir gleich eine Video-Folge draus

00:46:43: oder?

00:46:44: Gleich ne Videofolge.

00:46:45: Ja könnte man auch mal probieren Wobei, wir sollten da nicht zu viel versprechen.

00:46:48: Vielleicht machen wir die Videofolge und dann müssen wir sie entweder ungesehen veröffentlichen oder das Risiko eingehen dass wir uns das anschauen und denken Oh Gott!

00:46:57: Das geht auf gar keinen Fall.

00:46:59: Aber genau dieses Feedback nehmen wir immer gern mit.

00:47:03: Da freuen wir uns drüber.

00:47:04: und wer jetzt nicht bei Mandantenveranstaltungen von uns anwesend sein kann oder möchte Oder bisher keine Einladung bekommen hat, der kann sich entweder über unsere Lutzabel Homepage anmelden für unsere Newsletter.

00:47:18: Dann wird man auch zu Veranstaltungen eingeladen und kann uns sozusagen außerhalb des Podcast-Rahms dann auch mal live antreffen oder man nutzt die Möglichkeit uns eine E-Mail zu schreiben und zwar an podcastatlutzabel.com.

00:47:35: Und da können auch gern Vorschläge gemacht werden für neue Klo folgen.

00:47:41: Für interessante Fälle aus dem Rheinland, wenn man sagt ich hätte mal gerne wieder was mit Alkohol oder ansonsten interessante Ideen hat worüber wir doch mal sprechen sollten dann immer gern dorthin.

00:47:53: Wir freuen uns und können dann an der Stelle vielleicht

00:47:56: kann man das an der stelle sein gesagt natürlich schon einen grandiosen Vorteil dass wir nicht im selben raum befinden.

00:48:01: man kann halt bohnen und eier erst einmal vorabend ohne ende also Auch Knoblauch gar kein Problem.

00:48:07: Da gibt es dann keine Geruchsbeschwerden, insofern das hat alles vornachteilig.

00:48:12: Ja, das stimmt!

00:48:13: Vielleicht ist das ein Konzept für die Zukunft, dass man auch Toilettengänge nur noch virtuell erledigen kann?

00:48:20: Würde die Geruchsbelastung jedenfalls deutlich reduzieren?

00:48:24: Das stimmt!

00:48:25: Wunderbar!

00:48:26: Dann würde ich mal sagen haben wir alles erledigt für heute und dann bleibt uns an der Stelle nur noch... allen Zuhörerinnen alles Gute, eine gute Zeit zu wünschen und wir freuen uns wenn ihr das nächste mal auch wieder rein hört.

00:48:39: Und sagen bis dahin tschüssi und

00:48:41: baba So ist es!

00:48:43: Bis dann, ciao Bye bye.

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